ZippyBag – Testbericht & Verlosung

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Ich liebe ja meine ErgoBaby Babytrage über alles. Sie hat sogar eine kleine Tasche, aber da pack ich ungern den Schlüssel rein, weil die Tasche genau am Rücken des Babys verläuft und ich Angst habe, dass es gepieckst wird. Handy, Schlüssel, Portemonnaie, Taschentuchpackung und alles, was man sonst noch so braucht, landeten also meist in meiner Jackentasche. Blöd nur, wenn es so warm ist, dass man keine Jacke trägt. Die Hosentasche ist irgendwie auch nur umständlich zu erreichen, wenn man eine Babytrage nutzt. Da half also nur die Handtasche, die aber auch nur so mäßig komfortabel zu tragen ist, wenn man ein Baby bzw Kleinkind in der Babytrage hat. Ich war daher meistens mit einem Rucksack unterwegs, das war noch das Kleinste aller Übel. Spätestens jetzt ist auch der Rucksack keine Option mehr, denn Kringel wird seit Kurzem auf dem Rücken getragen. Sich nun so tourimäßig den Rucksack auf den Bauch zu binden, kommt ja mal gar nicht in Frage. Also, was tun?

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ZippyBag in hellem Gute-Laune-Lila mit weißen Reißverschlüssen

 

Über einen ganz witzigen Zufall, nämlich als ich mit einer schwangeren Freundin bei eBay Kleinanzeigen nach gut erhaltenen Babytrage suchte, stieß ich auf eine Anzeige von Janine. Sie startet nämlich gerad mit dem Verkauf ihrer ZippyBag durch und die kamen wie gerufen um mein Problem zu lösen.

ZippyBag ist eine Reißverschlusstasche, die an die Stegerweiterung der Manduca angebracht werden kann. So habt ihr eine prima Tasche mit extra Stauraum, aber das Baby wird nicht gestört. Wer – wie ich – keine Manduca hat, kann das ZippyBag an den Bauchgurt der Babytrage machen, wenn dieser zwischen 8 und 12 cm breit ist. Das ist natürlich optimal für alle, die ihr Kind auf dem Rücken tragen, den nun hat man vorne ja Platz. Man kommt aber auch gut an die Tasche, wenn man das Baby vor dem Bauch trägt, dann sitzt die Tasche seitlich am Bauchgurt. Sogar mein Mann ist begeistert, der hatte in der letzten Zeit eine zusätzliche Gürteltasche dabei und es ist doch deutlich komfortabler, wenn die Tasche einfach an den eh vorhandenen Bauchgurt angebracht werden kann. Hier könnt ihr euch die verschiedenen Tragevarianten ansehen: In die Maduca eingezippt, am Bauchgurt und am Kinderwagen.

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ZippyBag am Bauchgurt der ErgoBaby

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Befestigung am Bauchgurt

 

Die ZippyBags sind aus hochwertigem, stabilem Baumwollstoff und in der Waschmaschine waschbar. Die verwendeten Reißverschlüsse sind YKK Markenreißverschlüsse, die sind also sehr langlebig. Gefertigt werden die ZippyBags in Dresden und hier erfahrt ihr, wo ihr sie off- und online kaufen könnt.

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Passt dank Schlaufe auch an den Schultergurt

 

Wir sind mit dem ZippyBag total zufrieden und können endlich Handy, Schlüssel und Portemonnaie so verstauen, dass wir leicht rankommen, das Kind nicht piecksen und keine extra Tasche tragen müssen. Damit auch ihr eure Sachen in Zukunft praktisch und stylisch verstauen könnt, könnt ihr ein eigenes  ZippyBag gewinnen, juhu!

Hier die Regeln für die Verlosung:

  • Ihr hinterlasst unter diesem Beitrag einen Kommentar aus dem hervorgeht, dass ihr an der Verlosung teilnehmen möchtet
  • Ihr seid mindestens 18 Jahre alt
  • Ihr habt einen Wohnsitz, bzw eine Lieferanschrift für euer ZippyBag in Deutschland
  • Teilnahmeschluss ist der 29.08.2016 um 23.59 Uhr
  • Der Gewinner wird ausgelost und am 30.08.2016 auf dem Blog bekannt gegeben und per E-Mail benachrichtigt
  • Damit der Gewinner das ZippyBag zugeschickt bekommen könnt, gebe ich dessen E-Mailadresse an Janine von ZippyBag weiter. Janine klärt dann mit dem Gewinner die Farbauswahl und regelt den Versand

Einverstanden? Dann los und viel Glück!

 

Der Teppich vor dem Wickeltisch

Heute ist zwar Mittwoch, aber den Familienmoment gibt es nur jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat. Dennoch will ich euch heute teilhaben lassen an einer lustigen Geschichte und euch vor einem Anfängerfehler bewahren.🙂 Los geht’s.

Als Kringel noch im Bauch war, taten wir das, was alle werdenden Eltern tun: Das Kinderzimmer einrichten. Da wir Holzdielen als Fußboden haben, wollten wir einen kleinen Teppich im Kinderzimmer haben. Wir kauften einen hübschen Teppich und legten ihn ins Kinderzimmer. Das das Kinderzimmer nicht sehr groß ist, lag der Teppich unweigerlich auch vor dem Wickeltisch. Ist ja auch schön, immer warme Füße auf weichem Teppich beim Wickeln. Es dauerte ein paar Wochen, da passierte es. Nein, nicht die Pipi-Fontäne, viel schlimmer: Kaka. Während des Wickelns und in hohem Bogen. Ab auf mein T-Shirt und ab auf den Teppich. Eine im wahrsten Sinne des Wortes beschissene Situation. Ich kam irgendwie aus dem T-Shirt raus, ohne mich einzusauen. Der Teppich hatte nun viele, viele Sprenkel aus Newborn-Kaka. Ja, war eine blöde Idee mit dem Teppich vor dem Wickeltisch. Er wurde noch am gleichen Tag durch eine abwischbare Bodenschutzmatte ersetzt.

Aber was machen wir nun mit dem dreckigen Teppich?
Mein Mann ergoogelte eine Teppichreinigung, die 5 E pro qm nahm. Da der Teppich etwas mehr als 1 qm groß war, rechneten wir mit 7 Euro. Also wurde der Teppich in einen großen Müllsack gepackt, aufs Rad geschnallt und mein Mann fuhr los. In der Teppichreinigung angekommen, ereignete sich folgende, filmreife Szene:

Kringelpapa betritt mit Teppich die Teppichreinigung.
Teppichreinigungsmitarbeiter mit Migrationshintergrund (diese Info muss sein, damit ihr euch die amüsante Aussprache vorstellen könnt) begrüßt ihn.
Kringelpapa packt den Teppich aus, deutet auf den Fleck und beginnt: „Ich habe hier einen Teppich mit Ba…“ – will „Babykaka“ sagen, wird aber davon unterbrochen, dass der Teppichreinigungsmitarbeiter seinen Finger auf den größten Fleck drückt, den Finger zur Nase führt und fragt: „Woooooaaaaßßßß ißßßßßt daßßßßß?“.
Dem Kringelpapa ist das etwas unangenehm, weil der Teppichreinigungsmitarbeiter das ja schon am Finger und unter der Nase hat.
„Babykaka.“, sagt Kringelpapa.
Ein zweiter Teppichreinigungsmitarbeiter hat die Szene betreten und drückt ebenfalls seinen Finger in den Fleck. Der erste Teppichreinigungsmitarbeiter lächelt wohlwissend und sagt, als der zweite Teppichreinigungsmitarbeiter den Finger zur Nase führt: „Bääääbiiiiikakaaaaa.“

Noch heute lacht die ganze Familie los, sobald jemand „Bääääbiiiiikakaaaaa“ sagt.
Letztendlich wurde der Teppich wieder mit nach Hause genommen, inklusive Babykaka, denn die 5 € pro qm zählen nur bei grooooooßen Teppichen. Für unseren hätte die Reinigung 50 € gekostet. Nun gut, wir vermuten, dass da schon Schmerzengeld wegen der Finger voller Babykaka eingerechnet wurde. Ohne jetzt groß Werbung machen zu wollen: Babykaka bekommt ihr spielend leicht aus dem Teppich, wenn ihr dieses Vanish Zeugs kauft, das man in Teppiche und Polstermöbel einarbeitet und später mit dem Staubsauger absaugt. Geht super und ist viel billiger, allerdings auch weniger lustig als ein Ausflug zur Teppichreinigung.

 

Volle Fahrt voraus!

Wie ich schon im Familienmoment  erwähnt habe, durfte ich am Samstag am Bloggerstammtisch teilnehmen und habe sehr nette und inspirierende Menschen kennengelernt. Voller Tatendrang habe ich mir nun einen Blogplaner heruntergeladen, ausgedruckt und ihn mit frischen Ideen gefüllt. Nun müssen die Ideen natürlich noch zu Papier, äh, zu Blog gebracht werden, damit ihr auch etwas davon habt. Im Hintergrund müssen auch ein paar Sachen verändert und optimiert werden und natürlich weiß ich wie immer nicht, woher ich die Zeit nehmen soll. Aber das wird schon.

Ist euch aufgefallen, dass oben rechts an der Seite nun anklickbare Symbole für Instagram, Twitter und Facebook sind? Klickt mal rauf und werdet mein Freund.🙂

So, ich mache jetzt noch ein bisschen Brainstorming und Planung und freue mich weiterhin immer über Nachrichten mit Vorschlägen für Artikelthemen. „Kitaeingewöhnung“ hab ich nicht vergessen, keine Angst, das kommt.

Richtungswechsel – Blick in Fahrtrichtung

Je nachdem, was wir vorhaben, nutzen wir unsere ErgoBaby Babytrage oder unseren Britax Go Kinderwagen. Das Tolle am Britax Go ist, dass das Kind sowohl mit als auch gegen die Fahrtrichtung blicken kann. Um die Sitzeinheit umzustecken und somit die Blickrichtung des Kindes zu wechseln braucht man weniger als eine Minute.

Doch wann ist der richtige Zeitpunkt für den Richtungswechsel?

Mir war es wichtig, die Richtung frühestens dann zu wechseln, wenn Kringel sich bemerkbar machen kann, wenn was nicht okay ist. Damit meine ich nicht lautstarkes Brüllen oder Weinen, sondern mehr ein zielgerichtetes „Mama!?“. Da wir ja nach dem Richtungswechseln keinen Blickkontakt mehr haben würden, war es mir wichtig, dass er weiß, dass ich trotzdem da bin und dass er trotzdem mit mir kommunizieren kann. Dafür muss man erstmal ein gewisses Alter erreicht haben.

Mit etwa einem Jahr begann Kringel, sich am Schutzbügel festzuhalten und nach vorn zu lehnen, um mehr sehen zu können. Wurde er müde, so lehnte er sich an der Rückenlehne an und schlief. Im wachen Zustand wollte er aber meist mehr, mehr und nochmal mehr sehen. Seit er 14 Monate ist, beginnen wir unsere Ausflüge meist so, dass Kringel laufen darf und erst nach einer Weile in den Kinderwagen gesetzt wird. Das hat – in Kombination mit seinem Wunsch, mehr zu sehen – dazu geführt, dass er manchmal während der Fahrt gern aussteigen möchte. Uff, das könnte nun der Beginn einer schwierigen Zeit werden, dachte ich. Zack, hatten wir die Lösung parat: Richtungswechsel.

britax go fahrtrichtung

Im Beisein von Kringel nahmen wir die Sitzeinheit heraus und drehten sie um. Kringel war begeistert von seinem neuen, weiten Sichtfeld. Er lehnte sich an der Rückenlehne an und genoss den Ausblick. Da die Sonne nicht schien, ließ ich das Verdeck zurückgeklappt – so hatte ich ihn ihm Blick und er konnte mich auch sehen, wenn er den Kopf drehte. Aber er war viel mehr daran interessiert, den erweiterten Ausblick zu genießen.

Auf dem Rückweg schlief Kringel und da es windig war, klappte ich das Verdeck zu. Nun sah ich nichts mehr, was tatsächlich etwas gewöhnungsbedürftig war, da ich ihn ja sonst immer im Blick hatte. Aber daran werde ich mich schon noch gewöhnen – so ist das halt, wenn die älter werden.🙂

Mit 14 Monaten waren wir vielleicht etwas spät dran mit dem Richtungswechsel, aber für uns war der Zeitpunkt genau richtig. Wann habt ihr gewechselt? Erzählt doch mal.

 

Unser 1. Familienmoment

Die liebe Küstenmami ruft jeden 2. und 4. Mittwoch dazu auf, einen Familienmoment zu schildern. Ab heute mache ich auch mit und würde mich sehr freuen, wenn ihr es ebenfalls macht. Hier könnt ihr lesen, wie das geht.

Logo Familienmoment

Am vergangenen Samstag durfte ich zum ersten Mal am Bloggerstammtisch teilnehmen und bin noch immer ganz begeistert davon, wie nett und hilfsbereit alle waren. Als ich nach fast 5 Stunden Abwesenheit die Wohnungstür aufschloss, war mein Mann gerade in der Küche und kochte Abendbrei für Kringel. Kringel spielte mit einem Schneebesen auf dem Küchenfussboden und hörte, dass die Tür aufgeschlossen wurde. Er blickte aus der Küche auf den Flur, begann übers ganze Gesicht zu strahlen und rief – an Papa gerichtet – „Mama Mama! Mama da!

Wow, hatte er da etwa zwei Worte zu einem Zwei-Wort-Satz kombiniert? Er sagte ganz eindeutig „Mama da“. Vielleicht Zufall, vielleicht nicht. Mein Mama-Herz schmolz dahin voller Stolz und Liebe und Kringel wurde ausgiebig geknuddelt und geknutscht. So wird man doch gern begrüßt, wenn man abends nach Hause kommt.

Die schlimmste Nacht meines Lebens

​Gestern war sie ein Jahr her, die vermutlich bisher schlimmste Nacht meines Lebens. 

Es begann ganz harmlos an einem Montag, Kringelchen wurde zum ersten Mal geimpft und bekam am Abend Fieber. Das kann passieren, darauf waren wir vorbereitet. Das Paracetamol Zäpfchen tat seine Wirkung und das Fieber ging zurück. Kringelchen war die ganze Zeit über gut gelaunt und verhielt sich ganz normal. 

Der Dienstag verlief ebenfalls ganz normal, jedoch teilweise mit erhöhter Temperatur, abends wieder Fieber. Genauso der Mittwoch. Ich rief beim Kinderarzt an und fragte, wie lange nach der Impfung es normal sei, dass das Baby Fieber habe. Hm, ja, also noch ist es im Rahmen, aber wenn es nicht weg geht, sollen wir vor dem Wochenende nochmal kommen.

Der Donnerstag verlief fieberfrei und Kringelchen zeigte, wie auch an den Fiebertagen, ein gutes Allgemeinbefinden. Gegen 20 Uhr kippte die Lage gewaltig. Kringelchen hatte eiskalte Hände und Füße, dazu einen warmen Kopf und Körper. 39,5 Grad. Im Alter von 8 Wochen. Er bekam ein Paracetamol Zäpfchen, wurde gestillt und schlief ein. Ich war froh, dass er so gut und viel trank. Nach zwei Stunden überprüfte ich die Temperatur erneut: noch immer 39,5 Grad. Seltsam, eigentlich sollte die Temperatur durch das Paracetamol doch sinken…? Da Kringelchen gut trank, viel schlief und die nächste Paracetamolgabe erst nach 8 Stunden, also um 4 Uhr nachts möglich war, kuschelten wir auf dem Sofa, wenngleich sich eine gewisse Unruhe bei mir ausbreitete. Er schlief und stillte, schlief und stillte, alles ganz normal. 

Gegen 1 Uhr wurde er wach, bekam eine neue Windel und ich holte das Fieberthermometer. 39,7. Die Temperatur war gestiegen, trotz Paracetamol. Scheiße. Was machen wir denn nun? Ich bekam Panik. Kringelchen lag auf meinem Arm, stillte, schlief ein und ich hatte Angst, richtig schlimme Angst. 39,7 Grad. Das war zu viel. Mein Mann und ich lasen noch einmal die Packungsbeilage: 8 Stunden Wartezeit, also noch ganze drei Stunden. Das geht so nicht. Mir liefen die Tränen vor Angst. Die Temperatur war zu hoch, das Paracetamol wirkte nicht. Ich hatte noch nie in meinem Leben so eine Angst.

Notarzt. Wir rufen die 112. Dann sollen die entscheiden, was zu tun ist. Die Angst steuerte meine Gedanken. Ich sah Kringelchen an, der so friedlich in meinen Armen schlief. Was, wenn er plötzlich aufhört zu atmen? Angst. Angst. Angst.

Wir riefen nicht die 112. Wir riefen das 24 Stunden Ärztetelefon unserer Krankenkasse an und sprachen mitten in der Nacht mit einer sehr netten, kompetenten Kinderärztin. Sie nahm mir ein bisschen die Panik, sagte, wir sollen einen feuchten Lappen auf Kringelchens Stirn legen und die Temperatur stündlich kontrollieren. Wenn sie steigt, sollen wir die 112 rufen. Ansonsten um 4 Uhr wieder Paracetamol geben und morgens zum Kinderarzt.
Das Gespräch beruhigte mich seltsamerweise. Wir messen dann nun alle halbe Stunde, ordnete ich an. Mein Mann brachte einen feuchten Waschlappen und dann schlief ich ein, erschöpft von der Angst. Kringelchen wurde um halb fünf wach. Mit meinem Aufwachen war die Panik wieder da. Ich hatte versagt, ich hatte geschlafen statt ständig die Temperatur zu kontrollieren. Außerdem hätte er schon vor einer halben Stunde das Medikament bekommen können und überhaupt und sowieso könnte er 40 Grad Fieber haben und keiner hat es bemerkt… Ah, Horror. Die Angst, die Panik war zurück.
37,4 Grad. Ich war noch nie im Leben so erleichtert. Ich stellte den Wecker auf 7 Uhr, um gleich um 8 Uhr beim Kinderarzt vor der Tür stehen zu können und ging mit Kringelchen ins Bett. Er schlief fröhlich stillend ein und ich weinte vor Erleichterung.

Pünktlich um 8 Uhr standen wir beim Kinderarzt vor der Tür und wie es dann weiterging und dass das Fieber mit der Impfung gar nichts zu tun hatte, erzähle ich euch ein anderes Mal. Jetzt geh ich rüber ins Schlafzimmer zu Kringel, der gesund in seinem Bettchen liegt und bin einfach nur glücklich, dass alles gut ausgegangen ist.
Gute Nacht!