Unser 2. Familienmoment

Die liebe Küstenmami ruft jeden 2. und 4. Mittwoch dazu auf, einen Familienmoment zu schildern. Da mache ich gern mit und würde mich sehr freuen, wenn ihr es ebenfalls macht. Hier könnt ihr lesen, wie das geht.

Logo Familienmoment

Seit Kringel bei uns auf dem Fahrrad mitfahren kann, nehmen wir ihn häufig mit zum Pferdestall. Wenn wir nämlich mit der Bahn fahren, müssen wir noch eine halbe Stunde laufen, da die nächstgelegene Bahnstation mit Aufzug so weit entfernt ist – dadurch hat man dann etwa eine Stunde pro Weg und das ist manchmal zu viel. Mit dem Rad geht es zum Glück deutlich schneller und so waren wir letzte Woche mal wieder mit Kringel beim Pferd. Schon als wir uns dem Pferdestall näherten, wurde Kringel in seinem Fahrradsitz etwas aktiver, er lachte und schien zu wissen, wohin wir fahren. Als wir dann mit ihm durchs Hoftor fuhren, lachte er laut los und begann zu klatschen. Diese Freude steigerte sich nochmals, als er das Pferd sah und er streckte gleich die Hand aus, um das Pferd zu streicheln. Während er und Papa das Pferd streichelten, legte ich eine Decke und einen Longiergurt aufs Pferd, damit Kringel nicht auf dem nackten Pferderücken sitzen musste. Das ist zwar auch toll, aber eine rutschige Sache, daher die Decke und der Longiergurt, um sich festzuhalten. Kringel konnte es kaum erwarten. Papa setzte ihn aufs Pferd – und hielt ihn natürlich die ganze Zeit fest – während ich das Pferd führte. Kringel lachte und freute sich sichtlich. Immer, wenn das Pferd anhielt, begann er, mit den Beinen zu klopfen und mit dem Oberkörper zu wippen – na, wenn da mal nicht der Reitnachwuchs heranwächst.

Diese schöne Zeit beim Pferd, gekrönt durch Kringels pure Freude, war unser Familienmoment. Hattet ihr auch einen besonders schönen Familienmoment, von dem ihr erzählen möchtet?

 

Wir sind umgezogen

In den letzten Tagen war es ruhig auf dem Blog, aber hinter den Kulissen ist umso mehr gearbeitet worden: Wir sind umgezogen und nun mit eigener Domain zu finden auf

www.mamainhamburg.de

Ich hoffe, ihr zieht alle mit. Dieser Blog bleibt noch eine Weile bestehen und ich werde auch über eure Kommentare hier weiterhin benachrichtigt, aber ich würde mich sehr freuen, wenn ihr ab sofort den neuen Blog besucht, kommentiert, teilt, verlinkt usw.

Danke!

ZippyBag Verlosung

Ich habe mich riesig über all eure Kommentare und die zahlreichen Teilnahmen an der Verlosung der ZippyBag gefreut. Heute stand die Auslosung der Gewinnerin an und es ist….tadaaaaaa….Trommelwirbel….Spannung:

BELLA BERLIN!

glückwunsch

Herzlichen Glückwunsch, liebe Bella und viel Freude mit deiner ZippyBag.
Janine von ZippyBag wird sich bei dir melden um mit dir die Farbe und den Versand abzuklären.

Dir, und natürlich auch allen anderen, herzlichen Dank fürs Mitmachen!

ZippyBag – Testbericht & Verlosung

WERBUNG

Ich liebe ja meine ErgoBaby Babytrage über alles. Sie hat sogar eine kleine Tasche, aber da pack ich ungern den Schlüssel rein, weil die Tasche genau am Rücken des Babys verläuft und ich Angst habe, dass es gepieckst wird. Handy, Schlüssel, Portemonnaie, Taschentuchpackung und alles, was man sonst noch so braucht, landeten also meist in meiner Jackentasche. Blöd nur, wenn es so warm ist, dass man keine Jacke trägt. Die Hosentasche ist irgendwie auch nur umständlich zu erreichen, wenn man eine Babytrage nutzt. Da half also nur die Handtasche, die aber auch nur so mäßig komfortabel zu tragen ist, wenn man ein Baby bzw Kleinkind in der Babytrage hat. Ich war daher meistens mit einem Rucksack unterwegs, das war noch das Kleinste aller Übel. Spätestens jetzt ist auch der Rucksack keine Option mehr, denn Kringel wird seit Kurzem auf dem Rücken getragen. Sich nun so tourimäßig den Rucksack auf den Bauch zu binden, kommt ja mal gar nicht in Frage. Also, was tun?

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ZippyBag in hellem Gute-Laune-Lila mit weißen Reißverschlüssen

 

Über einen ganz witzigen Zufall, nämlich als ich mit einer schwangeren Freundin bei eBay Kleinanzeigen nach gut erhaltenen Babytrage suchte, stieß ich auf eine Anzeige von Janine. Sie startet nämlich gerad mit dem Verkauf ihrer ZippyBag durch und die kamen wie gerufen um mein Problem zu lösen.

ZippyBag ist eine Reißverschlusstasche, die an die Stegerweiterung der Manduca angebracht werden kann. So habt ihr eine prima Tasche mit extra Stauraum, aber das Baby wird nicht gestört. Wer – wie ich – keine Manduca hat, kann das ZippyBag an den Bauchgurt der Babytrage machen, wenn dieser zwischen 8 und 12 cm breit ist. Das ist natürlich optimal für alle, die ihr Kind auf dem Rücken tragen, den nun hat man vorne ja Platz. Man kommt aber auch gut an die Tasche, wenn man das Baby vor dem Bauch trägt, dann sitzt die Tasche seitlich am Bauchgurt. Sogar mein Mann ist begeistert, der hatte in der letzten Zeit eine zusätzliche Gürteltasche dabei und es ist doch deutlich komfortabler, wenn die Tasche einfach an den eh vorhandenen Bauchgurt angebracht werden kann. Hier könnt ihr euch die verschiedenen Tragevarianten ansehen: In die Maduca eingezippt, am Bauchgurt und am Kinderwagen.

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ZippyBag am Bauchgurt der ErgoBaby

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Befestigung am Bauchgurt

 

Die ZippyBags sind aus hochwertigem, stabilem Baumwollstoff und in der Waschmaschine waschbar. Die verwendeten Reißverschlüsse sind YKK Markenreißverschlüsse, die sind also sehr langlebig. Gefertigt werden die ZippyBags in Dresden und hier erfahrt ihr, wo ihr sie off- und online kaufen könnt.

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Passt dank Schlaufe auch an den Schultergurt

 

Wir sind mit dem ZippyBag total zufrieden und können endlich Handy, Schlüssel und Portemonnaie so verstauen, dass wir leicht rankommen, das Kind nicht piecksen und keine extra Tasche tragen müssen. Damit auch ihr eure Sachen in Zukunft praktisch und stylisch verstauen könnt, könnt ihr ein eigenes  ZippyBag gewinnen, juhu!

Hier die Regeln für die Verlosung:

  • Ihr hinterlasst unter diesem Beitrag einen Kommentar aus dem hervorgeht, dass ihr an der Verlosung teilnehmen möchtet
  • Ihr seid mindestens 18 Jahre alt
  • Ihr habt einen Wohnsitz, bzw eine Lieferanschrift für euer ZippyBag in Deutschland
  • Teilnahmeschluss ist der 29.08.2016 um 23.59 Uhr
  • Der Gewinner wird ausgelost und am 30.08.2016 auf dem Blog bekannt gegeben und per E-Mail benachrichtigt
  • Damit der Gewinner das ZippyBag zugeschickt bekommen könnt, gebe ich dessen E-Mailadresse an Janine von ZippyBag weiter. Janine klärt dann mit dem Gewinner die Farbauswahl und regelt den Versand

Einverstanden? Dann los und viel Glück!

 

Der Teppich vor dem Wickeltisch

Heute ist zwar Mittwoch, aber den Familienmoment gibt es nur jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat. Dennoch will ich euch heute teilhaben lassen an einer lustigen Geschichte und euch vor einem Anfängerfehler bewahren.🙂 Los geht’s.

Als Kringel noch im Bauch war, taten wir das, was alle werdenden Eltern tun: Das Kinderzimmer einrichten. Da wir Holzdielen als Fußboden haben, wollten wir einen kleinen Teppich im Kinderzimmer haben. Wir kauften einen hübschen Teppich und legten ihn ins Kinderzimmer. Das das Kinderzimmer nicht sehr groß ist, lag der Teppich unweigerlich auch vor dem Wickeltisch. Ist ja auch schön, immer warme Füße auf weichem Teppich beim Wickeln. Es dauerte ein paar Wochen, da passierte es. Nein, nicht die Pipi-Fontäne, viel schlimmer: Kaka. Während des Wickelns und in hohem Bogen. Ab auf mein T-Shirt und ab auf den Teppich. Eine im wahrsten Sinne des Wortes beschissene Situation. Ich kam irgendwie aus dem T-Shirt raus, ohne mich einzusauen. Der Teppich hatte nun viele, viele Sprenkel aus Newborn-Kaka. Ja, war eine blöde Idee mit dem Teppich vor dem Wickeltisch. Er wurde noch am gleichen Tag durch eine abwischbare Bodenschutzmatte ersetzt.

Aber was machen wir nun mit dem dreckigen Teppich?
Mein Mann ergoogelte eine Teppichreinigung, die 5 E pro qm nahm. Da der Teppich etwas mehr als 1 qm groß war, rechneten wir mit 7 Euro. Also wurde der Teppich in einen großen Müllsack gepackt, aufs Rad geschnallt und mein Mann fuhr los. In der Teppichreinigung angekommen, ereignete sich folgende, filmreife Szene:

Kringelpapa betritt mit Teppich die Teppichreinigung.
Teppichreinigungsmitarbeiter mit Migrationshintergrund (diese Info muss sein, damit ihr euch die amüsante Aussprache vorstellen könnt) begrüßt ihn.
Kringelpapa packt den Teppich aus, deutet auf den Fleck und beginnt: „Ich habe hier einen Teppich mit Ba…“ – will „Babykaka“ sagen, wird aber davon unterbrochen, dass der Teppichreinigungsmitarbeiter seinen Finger auf den größten Fleck drückt, den Finger zur Nase führt und fragt: „Woooooaaaaßßßß ißßßßßt daßßßßß?“.
Dem Kringelpapa ist das etwas unangenehm, weil der Teppichreinigungsmitarbeiter das ja schon am Finger und unter der Nase hat.
„Babykaka.“, sagt Kringelpapa.
Ein zweiter Teppichreinigungsmitarbeiter hat die Szene betreten und drückt ebenfalls seinen Finger in den Fleck. Der erste Teppichreinigungsmitarbeiter lächelt wohlwissend und sagt, als der zweite Teppichreinigungsmitarbeiter den Finger zur Nase führt: „Bääääbiiiiikakaaaaa.“

Noch heute lacht die ganze Familie los, sobald jemand „Bääääbiiiiikakaaaaa“ sagt.
Letztendlich wurde der Teppich wieder mit nach Hause genommen, inklusive Babykaka, denn die 5 € pro qm zählen nur bei grooooooßen Teppichen. Für unseren hätte die Reinigung 50 € gekostet. Nun gut, wir vermuten, dass da schon Schmerzengeld wegen der Finger voller Babykaka eingerechnet wurde. Ohne jetzt groß Werbung machen zu wollen: Babykaka bekommt ihr spielend leicht aus dem Teppich, wenn ihr dieses Vanish Zeugs kauft, das man in Teppiche und Polstermöbel einarbeitet und später mit dem Staubsauger absaugt. Geht super und ist viel billiger, allerdings auch weniger lustig als ein Ausflug zur Teppichreinigung.

 

Volle Fahrt voraus!

Wie ich schon im Familienmoment  erwähnt habe, durfte ich am Samstag am Bloggerstammtisch teilnehmen und habe sehr nette und inspirierende Menschen kennengelernt. Voller Tatendrang habe ich mir nun einen Blogplaner heruntergeladen, ausgedruckt und ihn mit frischen Ideen gefüllt. Nun müssen die Ideen natürlich noch zu Papier, äh, zu Blog gebracht werden, damit ihr auch etwas davon habt. Im Hintergrund müssen auch ein paar Sachen verändert und optimiert werden und natürlich weiß ich wie immer nicht, woher ich die Zeit nehmen soll. Aber das wird schon.

Ist euch aufgefallen, dass oben rechts an der Seite nun anklickbare Symbole für Instagram, Twitter und Facebook sind? Klickt mal rauf und werdet mein Freund.🙂

So, ich mache jetzt noch ein bisschen Brainstorming und Planung und freue mich weiterhin immer über Nachrichten mit Vorschlägen für Artikelthemen. „Kitaeingewöhnung“ hab ich nicht vergessen, keine Angst, das kommt.

Richtungswechsel – Blick in Fahrtrichtung

Je nachdem, was wir vorhaben, nutzen wir unsere ErgoBaby Babytrage oder unseren Britax Go Kinderwagen. Das Tolle am Britax Go ist, dass das Kind sowohl mit als auch gegen die Fahrtrichtung blicken kann. Um die Sitzeinheit umzustecken und somit die Blickrichtung des Kindes zu wechseln braucht man weniger als eine Minute.

Doch wann ist der richtige Zeitpunkt für den Richtungswechsel?

Mir war es wichtig, die Richtung frühestens dann zu wechseln, wenn Kringel sich bemerkbar machen kann, wenn was nicht okay ist. Damit meine ich nicht lautstarkes Brüllen oder Weinen, sondern mehr ein zielgerichtetes „Mama!?“. Da wir ja nach dem Richtungswechseln keinen Blickkontakt mehr haben würden, war es mir wichtig, dass er weiß, dass ich trotzdem da bin und dass er trotzdem mit mir kommunizieren kann. Dafür muss man erstmal ein gewisses Alter erreicht haben.

Mit etwa einem Jahr begann Kringel, sich am Schutzbügel festzuhalten und nach vorn zu lehnen, um mehr sehen zu können. Wurde er müde, so lehnte er sich an der Rückenlehne an und schlief. Im wachen Zustand wollte er aber meist mehr, mehr und nochmal mehr sehen. Seit er 14 Monate ist, beginnen wir unsere Ausflüge meist so, dass Kringel laufen darf und erst nach einer Weile in den Kinderwagen gesetzt wird. Das hat – in Kombination mit seinem Wunsch, mehr zu sehen – dazu geführt, dass er manchmal während der Fahrt gern aussteigen möchte. Uff, das könnte nun der Beginn einer schwierigen Zeit werden, dachte ich. Zack, hatten wir die Lösung parat: Richtungswechsel.

britax go fahrtrichtung

Im Beisein von Kringel nahmen wir die Sitzeinheit heraus und drehten sie um. Kringel war begeistert von seinem neuen, weiten Sichtfeld. Er lehnte sich an der Rückenlehne an und genoss den Ausblick. Da die Sonne nicht schien, ließ ich das Verdeck zurückgeklappt – so hatte ich ihn ihm Blick und er konnte mich auch sehen, wenn er den Kopf drehte. Aber er war viel mehr daran interessiert, den erweiterten Ausblick zu genießen.

Auf dem Rückweg schlief Kringel und da es windig war, klappte ich das Verdeck zu. Nun sah ich nichts mehr, was tatsächlich etwas gewöhnungsbedürftig war, da ich ihn ja sonst immer im Blick hatte. Aber daran werde ich mich schon noch gewöhnen – so ist das halt, wenn die älter werden.🙂

Mit 14 Monaten waren wir vielleicht etwas spät dran mit dem Richtungswechsel, aber für uns war der Zeitpunkt genau richtig. Wann habt ihr gewechselt? Erzählt doch mal.